SEGELANWEISUNG

1.       Allgemeines

1.1   Die Wettfahrten werden nach den WR der ISAF, den Ordnungsvorschriften des DSV, den von der ISAF oder dem Technischen Ausschuss des DSV genehmigten Klassenregeln der jeweiligen Klasse, der Ausschreibung, und den Segelanweisungen gesegelt. Im Zweifel gilt die Segelanweisung.

1.2   Die Segelanweisungen können durch Aushang im Rostocker Yachtclub und durch Bekanntgabe auf der Internetseite der Freitagsregatta geändert werden. Änderungen werden bis spätestens 20.00 Uhr des Vortages der jeweiligen Wettfahrt bekannt gegeben.

1.3   Die in der Meldung angegebene Segelnummer muss geführt werden.

 

  1. 2.       Wettfahrtprogramm

 

2.1.    Wettfahrttage:

 

18.05.12 Freitagsregatta  1       – Start 19.00 Uhr

25.05.12 Freitagsregatta  2       – Start 19.00 Uhr

01.06.12 Freitagsregatta  3       – Start 19.00 Uhr

08.06.12 Freitagsregatta  4       – Start 19.00 Uhr

15.06.12 Freitagsregatta  5       – Start 19.00 Uhr

22.06.12 Freitagsregatta  6       – Start 19.00 Uhr  – Im Anschluss: Siegerehrung 1. Hälfte

 

17.08.12 Freitagsregatta  7       – Start 18.00 Uhr

24.08.12 Freitagsregatta  8       – Start 18.00 Uhr

31.08.12 Freitagsregatta  9       – Start 18.00 Uhr

07.09.12 Freitagsregatta 10      – Start 18.00 Uhr

14.09.12 Freitagsregatta 11      – Start 18.00 Uhr

21.09.12 Freitagsregatta 12      – Start 18.00 Uhr

28.09.12 Freitagsregatta 13      – Start 18.00 Uhr

05.10.12 Freitagsregatta 14      – Start 18.00 Uhr 

 

Die Siegerehrung Gesamt erfolgt auf dem Rostocker Seglerball 2012

 

  1. 3.       Signale an Land

Signale an Land werden am Flaggenmast des ROSTOCKER YACHTCLUB’s gesetzt.

Flagge „Y“  Schwimmwesten tragen

Flagge „L“ Aushang beachten

Flagge  „AP“ Startverschiebung, das Ankündigungssignal wird frühestens 15 Minuten nach dem  Niederholen  von „AP“ gegeben.

 

4.   Bekanntmachungen an Land

Mitteilungen der Wettfahrtleitung oder des Schiedsgerichts erfolgen durch Aushang im Rostocker Yachtclub und durch Bekanntgabe auf der Internetseite der Freitagsregatta.

5.    Klassenflaggen

 

Kielboote  Gruppe1(YST >=110):     Flagge „HANSEATISCHE BRAUEREI“

Kielboote  Gruppe2(YST <110):       Flagge „OSPA“

Jollen                                      :      Flagge „FSN“

 

6.    Revier und Kurs

 

6.1.   Wettfahrtrevier ist die Unterwarnow zwischen den Fahrwassertonnen 48 R und 68 R.

6.2.   Kurse und deren Bekanntgabe:

 

- Kurs 1 (Zahlenwimpel „1“ am Start):

 

Volle Bahn

Start / 65 G / 66 R / 65 G / 66 R / Ziel

 

Abgekürzte Bahn – Flagge „S“ an der Startlinie

Start / 65 G / 66 R / Ziel

 

- Kurs 2 (Zahlenwimpel „1“ am Start):

 

Volle Bahn

Start / 66 R / 65 G / 66 R / 65 G / Ziel

 

Abgekürzte Bahn – Flagge „S“ an der Startlinie

Start / 66 R / 65 G / Ziel

 

-   Abkürzung der Wettfahrt:

 

Die Wettfahrtleitung kann auf Grund schlechter oder unfairer Witterungsbedingungen die Yachten an der in Punkt 8 der Segelanweisungen angegeben Ziellinie zeiten und damit die Wettfahrt abkürzen.

 

7.       Start

7.1.    Die Startlinie wird gebildet durch einen Mast mit roter Flagge auf dem Startschiff und einer Boje mit roter Flagge.

 

7.2.    Boote, deren Ankündigungssignal noch nicht gegeben wurde, müssen sich vom Startgebiet fernhalten.

 

7.3.    Boote, die nicht 10 Minuten nach ihrem Startsignal gestartet sind, werden als DNS (war im Startgebiet) oder DNC (nicht im Startgebiet erschienen) gewertet. (Ergänzung WR 28.1und Änderung WR A4)

 

7.4.    Startreihenfolge :

 

Start – Kielboote (YST >= 110)

Start – Kielboote (YST < 110)

Start – Jollen

 

Die Startreihenfolge kann geändert werden – Es ist auf die Klassenflaggen zu achten!


 

7.5  Startverfahren:

Die Starts erfolgen nach WR 26

 

Signal

Flagge / Schallsignal

Minuten vor dem Start

Ankündigung

Klassenflagge

1 Schallsignal

5

Vorbereitung

Flagge „P“

1 Schallsignal

4

Eine Minute

Vorbereitungssignal streichen

1 langes Schallsignal

1

Start

Klassenflagge streichen

Schallsignal

0

8.       Ziel

Die Ziellinie wird gebildet durch einen Mast mit „Blauer“-Flagge an der Brücke des ROYC und der nordwestlichen Ecke der Hafenpier gegenüber der Brücke des ROYC.

9.       Zeitbegrenzung

Alle Boote die 2 Stunden nach Ihrem Startsignal die Wettfahrt noch nicht beendet haben werden als DNF (did not finish) gewertet.

 

  1. 10.   Wertung

10.1.     Die Plazierung in der Einzelwettfahrt wird nach dem Yardstick-System ermittelt und für die Gesamtwertung nach dem „Low-Piont-Scoring“-System (WR) bewertet.

10.2.     Die besten 8 Wettfahrten gehen in die Gesamtwertung ein

 

  1. 11.   Preise

 

11.1.                     Tageswettfahrt:  schnellste gesegelte Zeit / schnellste gerechnete Zeit / Platz 7

 

11.2.Gesamtwertung:

 

     – Kielboote:  schnellste gesegelte Zeit/ schnellste gerechnete Zeit

 

     – Jollen: schnellste gesegelte Zeit/ schnellste gerechnete Zeit

 

     - Beste Frau am Ruder

 

     – weitere Preise und Sonderpreise ergeben sich aus dem Starterfeld.

12.   Sicherheitsbestimmungen

12.1.     Jeder Steuermann ist für die seemännsche Führung seiner Yacht in jeder Hinsicht selbst verantwortlich. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Verantwortung für Verluste an Leben oder Eigentum, persönlichen Schaden oder Schaden an Eigentum, die durch die Teilnahme an der Regatta verursacht werden oder sich ergeben. (Ergänzung WR 4)

12.2.     Während der gesamten Zeit des Aufenthaltes auf dem Wasser sind von allen Teilnehmern in der Jollen-Klasse Schwimmwesten zu tragen. (Ergänzung WR1.2 und 40)

12.3.     Wird Flagge „Y“ am Start gezeigt besteht Schwimmwestenpflicht für alle Teilnehmer bis zum einlaufen in den Hafen.

12.4.     Die Wettfahrtleitung behält sich vor, ihr ungeeignet erscheinende Schwimmwesten zu verbieten.

12.5.     Ein Boot, das die Wettfahrt aufgibt, muss dies unverzüglich der Wettfahrtleitung oder dem Wettfahrtbüro bekannt geben.

12.6.     Die Bestimmungen der Seeschifffahrtsstraßenverordnung  und der Kollisionsverhütungsregeln müssen eingehalten werden. Die Schifffahrt, insbesondere die Berufsschifffahrt, darf nicht beeinträchtigt werden!

12.7.     Die Anweisungen der Sicherungsboote der Wettfahrtleitung sind zu befolgen.

12.8.     Ein Verstoß gegen die Sicherheitsbestimmungen kann zur Disqualifikation führen.